Kurzes Aufatmen für den Kormoran
03 Apr 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Wissen Schlagworte: Kormorane, Vogelschutz
Ende der Hatz: NRW-Kormoranverordnung läuft aus – www.tierrechte.de
Kormoranverordnung in NRW läuft Ende März aus – Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe
Ab April darf in Nordrhein-Westfalen kein Kormoran mehr geschossen werden – www.proplanta.de
Wie man aus einem Garten ein Vogelparadies macht: die Grundlagen
03 Mar 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Wissen Schlagworte: Garten, Gartenvögel, Vogelfütterung, Vogelschutz
Bald schon darf ich mich stolze Gartenbesitzerin nennen, und dieser Garten wird (natürlich) vogelgerecht eingerichtet.
Das Grundstück ist umgeben von Feldern, in der Nähe gibt es Wald – aber keinen Fluss und keinen Bach. Eine Vogeltränke ist also ein Muss.
Desweiteren wollen wir natürlich Brutvögel anlocken, da kommen div. Nistkästen in Frage. Da jede Vogelart gewisse Ansprüche an die Ausführung und Ausstattung der Kästen stellt, wollen wir erst feststellen, welche Vögel denn nun genau hier vorkommen. Mit Meisen kann man eigentlich immer rechnen, die sind allgegenwärtig.
Das Beste, was man den Vögeln im eigenen Garten bieten kann sind entsprechende Pflanzen, die einen hohen Nähr- und Nistwert für Vögel haben. Als da wären u.a. die bekannte Eberesche, auch Vogelbeere genannt, Sonnenblumenstauden, Obstbäume, Wiesenblumen, naturnahe Hecken u.v.m.
Wer hier in diesem Blog querliest, weiß, dass ich eine Verfechterin der Ganzjahresfütterung bin. Es wird also ergänzend eine permanent eingerichtete Futterstelle geben mit Erdnüssen, Knödeln und Sonnenblumenkernen.
Auch die Greifvögel sollen nicht zu kurz kommen. Wenn möglich, wird an einer Gartenecke, die an ein Feld anschließt, eine Greifvogelstange aufgestellt, um Bussarden und Falken eine Ansitzmöglichkeit zu geben. Wer weiß, vielleicht reduzieren sie sogar die Wühlmäuse im Garten.
Ungarisches Falkenschutzprojekt
04 Feb 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Wissen Schlagworte: Falken, Ungarn, Vogelschutz
Ziel des Projektes ist es, die Brutvogelpopulation der Rotfußfalken (Falco vespertinus) in Ungarn und Westrumänien zu erhöhen und zu unterstützen.
Im Rahmen des Schutzprogramms wurden acht Rotfußfalken im Sommer 2009 von Forschern der Organisation MME/BirdLife Ungarn mit Funksendern ausgestattet.
Die so gesammelten Daten sollen u.a. helfen, potentielle Nistplätze ausfindig zu machen, präzise Informationen über Revier- und Zugverhalten zu sammeln, bekannte Bedrohungen auszuschalten und die Öffentlichkeit zu informieren.
Heni, Csalán, Magdi, Csenge, Jázmin, Hárpia, Anita, Virág – so heißen die mit den Sendern ausgestatteten Falkenweibchen. Die Homepage des Projektes listet aktuelle Informationen über die Senderdaten auf, zeigt Fotos und bietet Möglichkeiten, das Monitoring mitzuverfolgen. Eine interaktive Grafik zeigt Route und Aufenthaltsort der einzelnen Tiere an.
1. Weltseevögel-Konferenz
03 Feb 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Neuigkeiten Schlagworte: Seevögel, Vogelschutz
Aus dem Tagungsprogramm:
Obwohl weltweit zahlreiche professionell arbeitende Seevogelgruppen und -gesellschaften aktiv sind, die Studien erstellen und den Erhalt fördern, mangelt es noch immer an einer globalen Zusammenkunft von Seevogelforschern, Umweltschützern und Politikern.
Das Ziel dieser ersten Weltseevogel-Konferenz (WSC) ist es, diese Gelegenheit zur Verfügung zu stellen und damit das Bewusstsein, den Fokus und die Aufmerksamkeit auf die Seevögel dieser Welt zu lenken.Ein erfolgreiches WSC stellt einen Plan für Seevogelwissenschaft, Informationsverwaltung und -austausch und Management-/Erhaltungstätigkeiten für die folgende Dekade zur Verfügung.
Die WSC findet statt vom 07.-11. September 2010 in Victoria/Kanada.
Der Hauptfokus liegt auf dem Zusammenspiel von Seevögeln, Klimaveränderung, Fischerei und Vogelschutz.
Weitere Informationen:
Vogel des Jahres 2010: der Kormoran
01 Jan 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Faszination Vogel Schlagworte: Kormorane, Vögel des Jahres, Vogelschutz
Der Kormoran, Phalacrocorax carbo, ist 2010 der “Vogel des Jahres”.
Kormorane sind Opportunisten: sie fressen die Fische, die ihnen bei den Tauchgängen vor die Nase kommen, also am häufigsten vorkommen und am leichtesten zu fangen sind.
In den 1920er Jahren war der Kormoran praktisch ausgerottet. Schwarzes Federkleid, vermeintlicher Konkurrent der Fischer, der tonnenweise Fische aus den Weihern holt – das Feindbild Kormoran war “perfekt” und hat bis heute überdauert.
Nachdem sich die Bestände inzwischen erholt haben, geht die Jagd von vorne los: Kormoran-Verordnungen, die Sache der einzelnen Bundesländer sind, machen Abschuss und Vergrämung der schwarzgefiederten Taucher heute wieder möglich.
Wissenswertes:
- Der Name “Kormoran” stammt aus dem Lateinischen “Corvus marinus”, was “Meerrabe” bedeutet
- “Phalacrocorax” bedeutet “kahlköpfiger Rabe”, “carbo” heißt “Kohle”
- Zur Familie der Kormorane zählen weltweit etwa 40 Arten, darunter die Krähenscharbe
- Der Kormoran lebt in Europa, Afrika, Asien, Australien, Neuseeland, Grönland und der Ostküste Nordamerikas
- Als fast 100%ige Fischfresser sind Kormorane ans Wasser gebunden, sei es nun Meer, Fluss oder See
- Es wurden Tauchgänge von bis zu 16 m nachgewiesen
- Nach dem Tauchgängen müssen Kormorane ihr Gefieder trocknen lassen; dazu breiten sie die Flügel aus
- Ukai wird die Kormoranfischerei in Japan genannt: die Fischer gehen mit zahmen Kormoranen auf Fischfang
Kormorane in der Mythologie:
Kelten erklärten die Bewegung der Sonne damit, dass sie ein Kormoran auf ihrer Bahn zog.
In den norwegischen Sagen heißt es, dass die Kormorane oft Warnungen oder Zeichen aus der Anderwelt bringen.
Andere Namen des Kormorans:
englisch: Great Cormorant
dänisch: Skarv
spanisch: Cormorán grande
finnisch: merimetso
französisch: Grand Cormoran
isländisch: Dílaskarfur
italienisch: Marangone
japanisch: kawau
niederländisch: Aalscholver
norwegisch: Kvitlåring
irisch: Amplóir, Broigheall
grönländisch: Oqaatsoq
Quellen, Videos & weitere Informationen:
- NABU
- Kormoranfreunde
- Wikipedia
- GEO.de




