Beobachtungswettbewerb
14 Dez 2011 1 Kommentar
in Vogelbeobachtung Schlagworte: Birdwatching, Futterhaus, Vogelfütterung
naturgucker.de startet am 15. Dezember wieder seinen Beobachtungswettbewerb. Hier gibt es alle Infos dazu. Es winken wunderbare Preise und vor allem jede Menge Spaß, denn im Winter kann man besonders Vögel sehr schön beobachten!
Das Ganze ist kostenlos, und jede einzelne Beobachtung bringt ein Los.
Empfehlenswert für alle Naturfreunde, und auch ich werde da natürlich wieder mitmachen
Wie man aus einem Garten ein Vogelparadies macht: die Grundlagen
03 Mar 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Wissen Schlagworte: Garten, Gartenvögel, Vogelfütterung, Vogelschutz
Bald schon darf ich mich stolze Gartenbesitzerin nennen, und dieser Garten wird (natürlich) vogelgerecht eingerichtet.
Das Grundstück ist umgeben von Feldern, in der Nähe gibt es Wald – aber keinen Fluss und keinen Bach. Eine Vogeltränke ist also ein Muss.
Desweiteren wollen wir natürlich Brutvögel anlocken, da kommen div. Nistkästen in Frage. Da jede Vogelart gewisse Ansprüche an die Ausführung und Ausstattung der Kästen stellt, wollen wir erst feststellen, welche Vögel denn nun genau hier vorkommen. Mit Meisen kann man eigentlich immer rechnen, die sind allgegenwärtig.
Das Beste, was man den Vögeln im eigenen Garten bieten kann sind entsprechende Pflanzen, die einen hohen Nähr- und Nistwert für Vögel haben. Als da wären u.a. die bekannte Eberesche, auch Vogelbeere genannt, Sonnenblumenstauden, Obstbäume, Wiesenblumen, naturnahe Hecken u.v.m.
Wer hier in diesem Blog querliest, weiß, dass ich eine Verfechterin der Ganzjahresfütterung bin. Es wird also ergänzend eine permanent eingerichtete Futterstelle geben mit Erdnüssen, Knödeln und Sonnenblumenkernen.
Auch die Greifvögel sollen nicht zu kurz kommen. Wenn möglich, wird an einer Gartenecke, die an ein Feld anschließt, eine Greifvogelstange aufgestellt, um Bussarden und Falken eine Ansitzmöglichkeit zu geben. Wer weiß, vielleicht reduzieren sie sogar die Wühlmäuse im Garten.
Schnelle Notiz
19 Dez 2009 Hinterlasse einen Kommentar
in Futterhaus-G'schichten, Nicht-Gefiedertes Schlagworte: Vogelfütterung
Der Winter bringt Ruhe in das gefiederte Blog. Wir haben extrem wenige Singvögel dieses Jahr. Es ist geschlossene Schneedecke hier, und heute konnte ich nur eine Blaumeise und einen Kleiber an den Erdnüssen beobachten.
In den Bäumen konnte ich Gimpel und Schwanzmeisen entdecken, die allerdings rasend schnell weitergezogen sind – zu wenig Fressangebote.
Am Waldrand hinter dem Haus hat die Stadt die Schlehensträucher fällen lassen, schon vor einigen Wochen. Diese Nahrungsquelle fällt also weg, gleichzeitig gibt es auch weniger Deckung und Schutz für die kleinen Piepmätze.
Holundersträucher hier sind Fehlanzeige: vor ein paar Jahren wuchs einer neben dem einem Waldweg. Der musste jedoch im Zuge gewisser Renovierungsarbeiten (ein zweiter Sportplatz) weichen.
Der Rest des Waldes ist aufgeräumte Monokultur mit einem (in Zahlen: 1!) Quoten-Vogelhäuschen darin.
Da lobe ich mir die Doppelmoral eines Vogelschützers im Interview.
Auf die Frage, ob Winter- oder sogar ganzjährige Vogelfütterung etwas bringt, antwortete er: “Vogelfütterung ist sinnlos, die Vögel finden genug Nahrung draußen in der Natur”.
Zwei Atemzüge weiter hieß es dann: “Es gibt wegen der vielen aufgeräumten Gärten und der Monokultur immer weniger Nahrung für die Vögel, daher gehen die Bestände durchaus zurück.”
Aha. Und die Moral von der Geschicht’: Jetzt erst recht Vogelfütterung!
Vogelfütterung verändert Aussehen und Verhalten der Grasmücken
05 Dez 2009 Hinterlasse einen Kommentar
in Neuigkeiten, Wissen Schlagworte: Singvögel, Vogelfütterung, Wissenschaft, Zugvögel

Mönchsgrasmücken passen sich an Meisenknödel-Beute an
Deutsche und kanadische Wissenschaftler stellten fest: die Fütterung von Menschenhand beeinflusst innerhalb weniger Generationen das Verhalten und Aussehen einer Vogelart, hier: der Mönchsgrasmücke.
Es dauerte “nur” 50 Jahre, und schon hatten Mönchsgrasmücken, die in Großbritannien überwintern und dort im Land der Vogelfreunde enthusiastisch gefüttert werden, ihren Körperbau auf das zuverlässig vorhandene Fettfutter umgestellt: sie haben kürzere Schwingen und schmale längere Schnäbel.
Auch deutliche genetische Unterschiede zu einer spanischen Überwinterungsgruppe, die ihre Nahrung noch mühsam selbst suchen muss, konnten von den Wissenschaftlern um Gregor Rolshausen festgestellt werden.
Sie vermuten, dass sich die Grasmücke bald in zwei Arten aufteilen könnte.
Quellen:
Current Biology
2 neue Futterhaus-G’schichten:
23 Aug 2009 Hinterlasse einen Kommentar
in Futterhaus-G'schichten Schlagworte: Futterhaus, Geschichten & Legenden, Vogelfütterung, Webcam



