das Rotkehlchen
10 Jan 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Geschichten Schlagworte: Geschichten & Legenden, Rotkehlchen, Singvögel

Rotkehlchen im Winter
Das Rotkehlchen, Erithacus rubecula, ist wohl der possierlichste Gartenvogel unserer Heimat.
Unverwechselbar ist das Rotkehlchen, denn der Name ist Programm: erwachsene Männchen wie Weibchen präsentieren eine rotorange Brust. Die auffällige Färbung dient zur Verteidigung des Reviers und wird dem Eindringling drohend entgegengestreckt.
Der Name
“rubecula” bedeutet “Rötchen”, und schon im Althochdeutschen erhielt der kleine Vogel seinen Namen aufgrund der Roten Brust: “rotil” hieß es schon damals und wurde im 16. Jahrhundert “Rötele” genannt.
Es gibt Unmengen regionaler Namen für das Rotkehlchen, die aufzeigen, wie bekannt und beliebt der Gartenvogel ist.
Weitere weltweite Namen des Rotkehlchens
Englisch: European Robin
Dänisch: Rødhals
Spanisch: Petirrojo Europeo
Finnisch: punarinta
Französisch: Rougegorge familier
Isländisch: Glóbrystingur
Italienisch: Pettirosso europeo
Japanisch: yo-roppakomadori
Niederländisch: Roodborst
Polnisch: rudzik
Portugiesisch: Pisco-de-peito-ruivo
Schwedisch: Rödhake
Jetzt neu: Sammlungen
02 Okt 2009 Hinterlasse einen Kommentar
in Geschichten Schlagworte: Elster, Geschichten & Legenden, Rabenvögel
Oben in der Leiste findet ihr nun die Seite “Sammlungen”, auf der ich Geschichten und Legenden rund um die Vögel sammle.
Den Anfang macht die Elster.
Viel Spaß beim Lesen!
Der Ulmer Spatz
01 Aug 2009 Hinterlasse einen Kommentar
in Geschichten Schlagworte: Geschichten & Legenden, Spatzen, Ulm
Das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt Ulm/Donau ist: ein Spatz.
Grund dafür ist die Geschichte über den Münsterbau. Man hatte Holz in die Stadt karren wollen, doch die Balken wurden quer auf den Wagen geladen, sodass sie nicht durch das schmale Stadttor passten. Es wurde hin- und herüberlegt, Magistrat und Bürgermeister zu Rate gezogen, auch Bücher, aber die Ulmer fanden keine Lösung ihres Problems.
Schon spekulierten sie darüber, das Tor abzureissen, bis einer einen Spatz sah, der einen Halm zu seinem Nest brachte, das sich in einer Nische des Torturmes befand. Der Vogel schob den Halm der Länge nach hinein, und so kam den Ulmern die zündende Idee, die Balken auf dem Wagen längs zu legen. Der Bau des Münsters konnte so erfolgreich beendet werden, und zum Dank setzten sie dem Spatz ein Denkmal auf das Münsterdach.
Dieser Kupferspatz ist u.a. von der Cafeteria der Stadtbücherei Ulm aus sehr gut zu sehen. 1889 wurde er angefertigt, nachdem der vorherige Sandsteinspatz drohte, gänzlich zu verwittern.
Auf der Website von Ulm gibt es einen schönen ausführlichen Artikel, der die Geschichte um den Ulmer Spatzen behandelt.
Und Wikipedia beherbergt das Gedicht von Carl Hertzog, in dem er die Geschichte des Ulmer Spatzen 1842 niederschrieb.



